Bei der Leistungsprüfung wird ein nächtlicher Verkehrsunfall mit einer eingeklemmten Person in einem PKW simuliert, der im Rahmen einer Einsatzübung innerhalb eines strengen Zeitrahmens bewältigt werden musste. Diese Prüfungsabnahme wurde gleich zu Beginn von einem Realeinsatz unterbrochen: Im Stadtgebiet hatte ein Brandmeldeanlage-Alarm ausgelöst. Nach einer Kontrolle des Gebäudes konnte die Leistungsprüfung nach dem Einrücken wieder fortgesetzt werden.

Fünf Wochen Vorbereitung

Auch für das Prüferteam mit Kreisbrandinspektor (KBI) Wolfgang Schwarz, Kreisbrandmeister (KBM) Rainer Kopp und Max Obermeier war es nach der Coronapause, während der der Prüfungsbetrieb ausgesetzt wurde, eine „Premiere“ in Grafenwöhr. Über fünf Wochen hatten sich die Teilnehmer mehrmals wöchentlich unter der Leitung der beiden stellvertretenden Kommandanten Marco Arnold und Carsten Englhardt zum Üben getroffen.

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THL-Prüfung alle zwei Jahre

Insgesamt nahmen 17 Teilnehmer erfolgreich an der Prüfung teil. Neben der Simulation eines Verkehrsunfalls mit eingeklemmter Person galt es noch, bei geschlossenen Laderäumen am Feuerwehrfahrzeug die Verlastung von Geräten zu benennen, im Team Geräte aufzubauen und die dazugehörigen Unfallvorschriften zu benennen sowie Theorie-Fragen zu beantworten. Die THL-Prüfung darf nur alle zwei Jahre abgelegt werden in insgesamt sechs Stufen von Bronze bis Gold/Rot. Nach 12 Jahren kann somit die „Endstufe“ erreicht werden.

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Brotzeit verdient

KBI Schwarz bescheinigte der Grafenwöhrer Wehr eine herausragende Leistung: „Wir können uns die Einsatzzeiten nicht aussuchen. Zu jeder Tages- und Nachtzeit müssen die Handgriffe perfekt sitzen, da es um die Rettung von Menschen geht“. Die beiden Vorstände der Wehr, Robert Kraus und Markus Englhardt luden im Anschluss an die Prüfung zur traditionellen Brotzeit im Feuerwehrhaus.