Nachdem er die Umkleidekabine verlassen hatte, stellte eine Mitarbeiterin des Verbrauchermarkts zwei leere Verpackungen von Elektroartikeln fest. Um einen möglichen Diebstahl zu verhindern, sollte der Mann von der Mitarbeiterin festgehalten werden. Dabei konnte er sich jedoch zunächst losreissen, wurde im Anschluss jedoch bis zum Eintreffen einer Streifenbesatzung der Polizei festgehalten. Das vermeintliche Diebesgut konnte bei dem Beschuldigten nicht mehr aufgefunden werden. Nach der Sachbearbeitung wurde der Ladendieb aus der polizeilichen Sachbearbeitung entlassen.
Diebestour einfach fortgesetzt
Kurze Zeit später konnte eine weitere Streifenbesatzung dieselbe Person in einem Verbrauchermarkt im Nahbereich zum ersten Tatort erneut feststellen. Dabei beobachteten sie ihn, wie dieser mehrere Flaschen alkoholische Getränke und Hygieneartikel mit einem Gesamtwert im dreistelligen Bereich in seinem Rucksack verstaute, im Anschluss drei andere Artikel an der Kasse zahlte und den Verbrauchermarkt, ohne die Waren aus dem Rucksack zu bezahlen, verließ.
Daraufhin sprachen sie den Ladendieb an und kontrollierten diesen. Dabei konnten sie neben dem Diebesgut ein zugriffsbereit mitgeführtes Messer auffinden. Durch die Beamten der Polizeiinspektion Weiden wurde das Diebesgut und das Messer sichergestellt sowie zwei Ermittlungsverfahren wegen Vergehen des Diebstahls mit Waffen eingeleitet.

