Weiden. Aus einem Waldstück hörten Anwohner Schüsse und informierten die Polizei. Die Beamten nahmen daraufhin einen jungen Mann fest, der mit einer Schreckschuss-Pistole experimentiert hatte.

Der junge Mann (20) erklärte bei seiner Festnahme er hätte die Waffe einfach mal ausprobieren wollen. Einen Waffenschein oder eine Schießerlaubnis hatte er allerdings nicht. Für seine Schießübungen hat er eine Schreckschusspistole Walter P22 genutzt. Diese hatte er zuvor rechtmäßig erworben.

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Glücklicherweise wurden durch die Platz-Patronen keine Personen verletzt. Insgesamt hat der 20-Jährige 33 mal in den Wald gefeuert. Selbst mit „kleinem Waffenschein“ hätte er aber wohl Ärger bekommen, denn auf freien Flächen darf nur mit Schießerlaubnis geschossen werden – und diese hätte man für einen frei zugänglichen Wald wahrscheinlich nicht bekommen.

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Jetzt ermittelt die Polizei wegen einer Straftat und einer Ordnungswidrigkeit. Wenn es blöd läuft, könnte der „Schütze“ für bis zu drei Jahre im Gefängnis landen. Im besten Fall erwartet ihn eine Geldstrafe.