Die Beamtinnen und Beamten der Finanzkontrolle Schwarzarbeit des Hauptzollamts Regensburg führten in 2023 insgesamt rund 1000 Arbeitgeberprüfungen in den unterschiedlichsten Branchen durch. Im Rahmen ihrer Prüfungsmaßnahmen und Ermittlungen leiteten die Zöllnerinnen und Zöllner rund 1400 Strafverfahren und etwa 920 Ordnungswidrigkeitsverfahren ein. Des Weiteren konnten 2023 etwa 1300 Strafverfahren und etwa 600 Ordnungswidrigkeitsverfahren zum Abschluss gebracht werden.
Steigende Zahlen
Die im Laufe des Jahres aufgedeckte Schadenssumme beläuft sich auf etwa zwölf Millionen Euro (2022: etwa sieben Millionen), die Summe der festgesetzten Geldbußen, Verwarnungsgelder und Einziehungsbeträge beträgt rund 600.000 Euro. Aufgrund der von der Finanzkontrolle Schwarzarbeit des Hauptzollamts Regensburg eingeleiteten Strafverfahren verurteilten die zuständigen Gerichte die Beschuldigten zu Geldstrafen in Höhe von rund insgesamt 913.000 Euro (2022: 850.000 Euro) und verhängten Freiheitsstrafen von 342 Monaten (2022: 277 Monate).
Die Finanzkontrolle Schwarzarbeit verfolgt verschiedene Prüfungs- und Ermittlungsansätze: So werden sowohl verdachtsunabhängige Prüfungen, als auch, aus Anlass eigener Risikoeinschätzung, Initiativprüfungen durchgeführt. Hierbei stehen vor allem von Schwarzarbeit besonders betroffene Branchen im Fokus der Ermittler. Des Weiteren erfolgen hinweisbezogene Prüfmaßnahmen oder Schwerpunktprüfungen in bestimmten Gewerbezweigen.

