Weiden. Ein Weidener (37) löste am Mittwoch, gegen 16:35 Uhr, einen massiven Einsatz von Polizeikräften im Stadtgebiet von Weiden aus. Hierbei wurden die Beamten der Polizei Weiden von Streifen aus dem näheren Umkreis unterstützt.

Der Verursacher dieses Aufgebots, ein „alter Bekannter“ der Polizei, hatte kurz zuvor unerlaubt das Auto seiner Mutter an sich genommen und war damit losgefahren. Als eine Streife der Polizei am Haus der Frau vorbeikam, erzählte sie den Beamten, was passiert war. Sie erzählte, dass ihr Sohn mit einem Bekannten „etwas zu klären“ hätte. Da es Hinweise darauf gab, dass der 37-Jährige zur Klärung ein Messer mitgenommen hatte und der Mann wohl auch unter Drogen stand, wurde sofort eine Fahndung eingeleitet.

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Die Streifen suchten zum einen im Umkreis um das Wohnhaus der Familie, sowie bei der Wohnung des besagten Bekannten. Im Verlauf der Suche nach dem Mann kamen Meldungen, nach denen er im Fußgängerbereich in der Max-Reger-Straße durch riskantes Fahren Passanten gefährdet habe.

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In der Ligusterhecke entdeckt

Kurz darauf entdeckte die Polizei den Mann mit dem Auto seiner Mutter in der Mooslohstraße. Beim Anblick der Streife gefährdete er durch riskante Fahrmanöver erneut einen Fußgänger. Nachdem er aber letztlich nicht mehr ausweichen konnte, flüchtete der Fahrer zu Fuß in die Tulpenstraße und verschwand zunächst in einem Anwesen. Da von hier aus mehrere Grundstücke zugänglich waren, zog die Polizei alle verfügbaren Streifen zusammen, um das Gelände zu umstellen und die Grundstücke und die darauf befindlichen Gebäude abzusuchen. Schließlich konnte der Weidener gut versteckt im Spalt zwischen einer Gartenmauer und einer Ligusterhecke aufgefunden und festgenommen werden.

Eine bunte Vielfalt an Strafanzeigen ergab sich aus diesem Vorfall: So muss sich der Weidener nun wegen Fahren ohne Fahrerlaubnis, Unbefugten Gebrauchs eines Kfz, Führen eines Kfz unter Drogeneinfluss, Verstößen gegen das Betäubungsmittelgesetz, sowie Gefährdung des Straßenverkehrs in zwei Fällen, Hausfriedensbruch und Bedrohung verantworten. Die Nacht musste er zur Abwehr weiterer Gefahren im Haftraum der Polizei Weiden verbringen.

Das Aufgebot an Polizeistreifen löste verständlicherweise entsprechende Reaktionen und Spekulationen in den einschlägigen sozialen Netzwerken aus.