Die Frau entnahm aus der Kasse mehrere Geldscheine im Wert von 110 Euro und steckte diese ein. Sie wurde von der Kassiererin aufgefordert, die Geldscheine wieder zurückzugeben. Das tat sie aber nicht. Vielmehr schlug sie wild um sich und trat nach der Kassiererin. Dann warf sie das Geld zu Boden.
Als die Polizeistreife hinzukam, hatte sich die Frau zwischenzeitlich beruhigt. Als ihr aber der Zugriff auf ihre Handtasche, in der sich ein Messer befand, verwehrt wurde, schlug sie einen Beamten auf den Arm. Nun wurde die Fesselung angeordnet, gegen die sie sich massiv sträubte, außerdem überzog sie die Beamten mit zahllosen Beleidigungen, die tief unter die Gürtellinie gingen.
Vier Polizisten, um Blut abzunehmen
Eine Fahndungsüberprüfung ergab, dass gegen die Frau ein gerichtlich angeordnetes Alkohol- und Drogenkonsumverbot besteht. Deswegen und wegen des Angriffs auf die Polizeibeamten wurden von der Staatsanwaltschaft eine Blutentnahme angeordnet. Dazu wurde die Frau ins Krankenhaus gebracht.
Auf den Weg dahin und noch bei der Blutentnahme setzte sich die Frau laufend zur Wehr und beleidigte die Beamten. Bei der Blutentnahme waren vier Polizeibeamte notwendig, die renitente Dame im Griff zu halten. Nach Durchführung der Blutentnahme wurde die Frau wegen Fremdgefahr in eine Fachklinik eingeliefert.
Sie erwartet nun mehrere Strafverfahren wegen Räuberischen Diebstahl, Tätlichen Angriff auf und Widerstand gegen Vollstreckungsbeamte, Körperverletzung, Beleidigung und wegen eines Verstoßes gegen Weisungen der Führungsaufsicht.

