So ist es sichtlich auch bei der Friedersreuther Feuerwehr: 21 Mitglieder meldeten sich heuer zur „Feuerprobe“ – das ist fast die Hälfte des Aktivenstammes. Dabei gab es eine Neuerung: Um das 2019 vom Bezirksfeuerwehrverband Oberpfalz eingeführte Ü40-Abzeichen bewarben sich erstmals sechs „Routiniers“.
In drei Gruppen absolvierten die Prüflinge mit Präzision, Umsicht und Teamgeist das Examenspensum aus Theoriefragen zu Ausrüstung, Erster Hilfe und Gefahrgut-Kennzeichnung, Knotenknüpfen, 190-sekündiger Löschübung und dem Kuppeln einer verlässlich dichten Saugleitung. Letzteres ist als K.O.- Disziplin gefürchtet: Stellen die Juroren Undichtigkeiten fest, gilt die ganze Gruppe als durchgefallen.
Doch auch beim Löschangriff ist eine eiserne Regel einzuhalten: „Keine Sekunde mehr“ heißt es hier – wobei aber auch zu viel Eile nicht gut ist, um Flüchtigkeitsfehler zu vermeiden. Sämtliche Klippen umschifften die Friedersreuther allerdings souverän, und so blieb dem Schiedsrichtertrio aus Kreisbrandrat Marco Saller, Kreisbrandinspektor Wolfgang Schwarz und Kreisbrandmeister Rainer Kopp am Ende „nur“ die angenehme Pflicht, allen eine saubere und sichere Leistung zu bestätigen. Besonders freute sich Marco Saller, der erstmals eine Leistungsprüfung in Friedersreuth abnahm: „Das hat mir bei euch Spaß gemacht.“
Leistungsprüfung bestanden
- Stufe 2: Laura Ackermann
- Stufe 4: Katja Selch, Julia Steiner, Ramona Reis, Niklas Fütterer, Michael Ackermann, Stefan Selch, Florian Bösl, Anja Panzer
- Stufe 5: Christina Panzer, Maximilian Panzer
- Stufe 6: Christoph Bösl, Fabian Merkl, Daniel Reis, Johanna Panzer.
- BFV1 (Ü-40): Markus Wittmann, Christian Neumann, Wolfgang Ackermann, Siegfried Steiner, Josef Fütterer, Martin Bösl.

