Waidhaus/Waldsassen. Was man so alles auf einem Asiamarkt bei unseren Nachbarn in der Tschechischen Republik kaufen kann. Wenn man sich allerdings für verbotene Waffen oder Ähnliches entscheidet, sollte man sich besser nicht erwischen lassen.
Das Leuchten ist nur der offensichtliche und harmlose Teil der Taschenlampen, die man billig auf Asiamärkten in Tschechien erwerben kann. Durch Umlegen eines Schalters wird die Lampe zum Elektroimpulsgerät mit mehreren Tausend Volt starken Stromschlägen.
Gleich zehn dieser gefährlichen Leuchten hatte ein 52-Jähriger in seinem Gepäck, als Beamte der Kontrolleinheit Verkehrswege (KEV) Selb den deutschen Staatsangehörigen in einem Reisebus in Waldsassen kontrollierten. Die Zöllner beschlagnahmten die Waffen und übergaben den Fall an das zuständige Bundespolizeirevier in Bärnau. Dort wird der Mann wegen Verstößen gegen das Waffengesetz angezeigt.
Teure „Schnäppchen“ vom Asiamarkt
Bei Lohma kontrollierten Fahnder der Bundespolizeiinspektion Waidhaus einen 28-Jährigen aus der Alpenrepublik. Sie entdeckten im Reisegepäck des Mannes einen Teleskopschlagstock, ein Elektroimpulsgerät und ein als Lippenstift getarntes Elektroimpulsgerät. Im gleichen Fahrzeug (mit Kennzeichen aus Vorarlberg) saß noch eine 29-jährige Deutsche, die mit knapp zwei Gramm Marihuana in der Geldbörse nach Deutschland eingereist war. Diesen Verstoß gegen das Betäubungsmittelgesetz bearbeitet die Kontrolleinheit Verkehrswege (KEV) Waidhaus.
Ein 37-Jähriger Österreicher hatte bei einer Kontrolle durch Bärnauer Bundespolizisten in Waldsassen ebenfalls einen verbotenen Elektroschocker dabei. Die Beamten beschlagnahmten alle verbotenen Gegenstände und zeigten die Reisenden wegen Verstößen gegen das Waffengesetz an.


Die deutschen haben halt immer mehr Angst und wollen sich schnell und günstig Verteidigungswaffen zulegen, die auch effektiv helfen! Wem soll man das verkennen, sich somit selbst schützen zu wolen, wenn der Staat es nciht mehr kann und die Kriminalität und Radiklität immer weiter steigen und die Polizei und Justiz machtlos sind oder kaum hinterher kommen. Bzw. erst komen, wenn schon jemand zu schaden gekommen ist. Viel zu wenig Streifenfahrten, bei den Kriminalitätsraten! Verbotenen Waffen hört sich halt viel besser in den Medien an als das man sich schützen und verteidigen will.
Ihre Sorgen sind durchaus nachvollziehbar. Dennoch gibt es Gesetze und Regeln, an die sich alle halten müssen. Und verbotene Waffen sind nun mal verbotene Waffen. Auch sollte man bedenken, dass der Erwerb und die Einfuhr solcher Waffen wiederum Aufwand bei Polizei und Justiz nach sich zieht.