Wie die Polizei Weiden mitteilt, war der Fiatfahrer (36) aus dem Landkreis Neustadt/WN Samstagabend auf der Leimberger Straße stadteinwärts unterwegs. An der Kreuzung zur Straße „Am alten Dorf“ soll er an dem Stoppschild seine Geschwindigkeit nicht einmal reduziert haben. 

Dann ist das Unglück passiert: Ein VW-Fahrer (69) kreuzt seinen Weg, der 36-Jährige missachtet die Vorfahrt und rammt den VW frontal. Durch die Wucht des Aufpralls wird der VW gegen eine Hausmauer geschleudert. 

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Fahrer verletzt – Unfallverursacher ergreift die Flucht 

Scheinbar unverletzt ist der Fiatfahrer laut Angaben der Polizei aus seinem Wagen gestiegen, hat das Auto stehen lassen und die Flucht in Richtung Frauenrichter Straße ergriffen. Den 69-Jährigen hat er eiskalt zurückgelassen: „Der VW-Fahrer wurde bei dem Unfall mittelschwer verletzt und musste zur stationären Behandlung ins Klinikum Weiden eingeliefert werden“, erklärt ein Sprecher der Polizei. 

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Die Polizei hat sofort die Fahndung eingeleitet, zunächst aber ohne Erfolg. Nach Zeugenhinweisen hat die Polizei den Verdächtigen aber in einem Taxi auf der B470 entdeckt. Auf Höhe Alpenrose sollen die Beamten den Mann nach Anwendung von unmittelbaren Zwang festgenommen haben. 

Kurz zuvor hat der 36-Jährige wohl noch eine Tüte mit 25 Gramm Marihuana aus dem Fahrzeugfenster geworfen: „Vermutlich hatte er nicht damit gerechnet, dass nicht nur vor, sondern auch hinter dem Taxi ein Polizeiauto fuhr“, so der Polizist. 

Fahrt unter Alkohol- und Drogeneinfluss 

Bei der Festnahme erkennen die Beamten schnell den vermeintlichen Grund für seine Flucht: Nach Polizeiangaben besitzt er keine gültige Fahrerlaubnis, hatte Alkohol konsumiert, es besteht der Verdacht, dass er selbst Drogen konsumiert hatte und er war unerlaubt im Besitz von Betäubungsmitteln. Blutentnahme und Atemalkoholtest waren die Folge: Das Testergebnis hat einen Wert von 0,96 Promille ergeben, wie der Polizeisprecher mitteilt.

Das Fahrzeug wurde zur Spurensicherung sichergestellt. Bei dem Unfall soll Gesamtschaden von 12.000 Euro entstanden sein. 

Wohnungsdurchsuchung und viele Anzeigen 

„Eine Wohnungsdurchsuchung beim Beschuldigten brachte keine weiteren Betäubungsmittel zum Vorschein“, heißt es abschließend seitens der Polizei. Den Mann erwarten Strafverfahren wegen Gefährdung des Straßenverkehrs infolge von Alkohol und anderen berauschenden Mitteln, fahrlässige Körperverletzung, unerlaubtes Entfernens vom Unfallort, Fahren ohne Fahrerlaubnis und eines Vergehens nach dem Betäubungsmittelgesetz.