Auch wenn die Fallzahlen rückläufig sind, werden an der deutsch-tschechischen Grenze nach wie vor unerlaubte Einreisen festgestellt. Im Vergleich zu den Vormonaten fallen die vorläufigen Zahlen für den Dezember niedriger aus. Wurden im Oktober noch 4.157 unerlaubte Einreisen im Bereich der Bundespolizeidirektion München registriert, sind es aktuell im Dezember noch 485 Fälle.

Zweimal Strafanzeige wegen unerlaubter Einreise

Hierunter fällt auch ein Mann (28) auf dem Weg nach Lyon. Er war Insasse eines Fernreisebusses. Die Bundespolizisten kontrollierten das aus Tschechien kommende Fahrzeug an der A6 bei Waidhaus. Er zeigte den Beamten seinen tunesischen Reisepass mit einem abgelaufenen tschechischen Visum. Dazu legte er eine schriftliche Ausreiseaufforderung der tschechischen Behörden vor. Schnell war klar, ein Aufenthalt in Deutschland ist legal nicht möglich. Er wurde der tschechischen Polizei übergeben.

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Ebenso Insasse eines Fernreisebusses war ein 33-Jähriger. Er konnte sich bei einer Kontrolle in Waidhaus mit seinem nepalesischen Reisepass ausweisen. Ein Visum für den Schengenraum hatte er nicht. Auch ihn schob man nach Tschechien zurück. Die Bundespolizei leitete in beiden Fällen Strafanzeige wegen unerlaubter Einreise nach Deutschland ein.

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