19.08 Uhr: Entwarnung per Warnapp NINA.
18.28 Uhr: Zahlreiche Wehren aus dem Städtedreieck sind vor Ort, darunter die Feuerwehren Burglengenfeld, Kallmünz, Ponholz und Teublitz.
17.32 Uhr: Im Oktober 2024 mussten die Wehren schon einmal wegen eines Glimmbrands im Zementwerk ausrücken, der damals schnell eingedämmt werden konnte.
17.24 Uhr: Bitte nicht gaffen. Aus Respekt und Anstand – und weil es auch rechtliche Folgen hat.
INFO: Rechtliche Konsequenzen für Katastrophentouristen
Gaffen kann in Deutschland sowohl strafrechtliche als auch bußgeldrechtliche Konsequenzen haben, insbesondere wenn dabei Rettungsarbeiten behindert – je nachdem, was genau getan wird (z.?B. nur schauen vs. filmen oder behindern).
§ 201a StGB – Verbotene Bildaufnahmen
Filmen/Fotografieren von Verletzten oder Toten ist strafbar.
? Bis zu 2 Jahre Freiheitsstrafe oder Geldstrafe
§ 323c StGB – Unterlassene Hilfeleistung
Nur zuschauen statt helfen ist strafbar.
? Bis zu 1 Jahr Freiheitsstrafe oder Geldstrafe
§ 115 OWiG – Behindern von Einsatzkräften
Gaffen oder Blockieren (z.?B. keine Rettungsgasse) ist Ordnungswidrigkeit.
? Bis zu 1.000?€ Bußgeld + Punkte in Flensburg
17.11 Uhr: Die Bevölkerung ist aufgerufen, das Gebiet großzügig zu umfahren und die Fenster geschlossen zu halten. Lüftungs- und Klimaanlagen sollten ausgeschaltet werden.
Außerdem sind alle Wege unbedingt frei zu halten, damit die Einsatzkräfte möglichst rasch handeln können und in ihrer Arbeit nicht behindert werden.
17.05 Uhr: Aktuell läuft im Burglengenfelder Zementwerk von Heidelberg Materials in der Schmidmühlener Straße ein Großeinsatz wegen Brand, wie die WarnApp NINA meldet.


Wir sind hier direkte Anwohner neben dem Zementwerk. Es wird geschrieben,die Bevölkerung soll gewarnt worden sein? Das ist lächerlich, wir saßen im Garten ,da kamen schon verbrannte Plastik Teile von oben geflogen. Da gab es keine Sirene ,keinen Alarm Ton vom Zementwerk und auch sonst keinerlei Warnungen oder Durchsagen.Wo und wie gelten hier irgend welche Sicherheits Maßnahmen und Vorkehrungen???