Waldsassen. Die Schleierfahnder der Polizei Waldsassen musste bei verschiedenen Autokontrollen einen ganzen Berg von Anzeigen aufnehmen. Vor allem ein Trio aus Hessen sahnte dabei besonders ab. 

Bei zwei Männern, einem 43-jährigen Mittelfranken und einem 41-jährigen Niedersachsen, sind die Schleierfahnder auf Rauschgift gestoßen. Der Mittelfranke versteckte in der Gesäßtasche seiner Jeans ein Tütchen mit Crystal Speed. Offensichtlich stand der Mann auch unter Drogeneinfluss, weshalb er sich einer Blutentnahme im Krankenhaus unterziehen musste. Der Niedersachse hatte dabei schon ein außergewöhnlicheres Versteck: Er versteckte eine kleine Menge Crystal Speed in seiner Unterhose. Unentdeckt blieb die Droge aber trotzdem nicht. Das Speed hatte er sich bei einer Einkaufsfahrt in Tschechien mit einer Bekannten gekauft. Die Beamten beschlagnahmten in beiden Fällen das Rauschgift und brachten die Besitzer zur Anzeige.

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Auch drei junge Männer aus Hessen kamen bei einer gemeinsamen Kontrolle von Schleierfahndern der Polizei Waldsassen und der Bundespolizei in Bärnau gewaltig mit dem Gesetz in Konflikt. Nach einer Partytour in Tschechien, hielt die Polizei die drei kurz nach der Einreise nach Deutschland auf. Gleich beim ersten Blick ins Auto, fanden die Beamten einen verbotenen Schlagring und einen Elektroschocker, der nicht geprüft war. Aber dabei blieb es nicht: Weitere solch verbotener Gegenstände tauchten bei der weiteren Durchsuchung im Auto auf. Als die Polizei die Männer genauer durchsuchte, fanden sie bei den beiden Mitfahrern jeweils eine kleine Menge Methamphetamin (Crystal) und Marihuana. Aber auch der Fahrer hatte keine weiße Weste: Er stand unter dem Einfluss von Rauschmitteln und war eigentlich nicht fahrtüchtig. Im Krankenhaus musste ihm daher Blut abgenommen werden. Schließlich mussten sich die drei Hessen eine andere Heimfahrgelegenheit suchen, da ihr Mietwagen durch die zugehörige Firma auf der Stelle aufgekündigt wurde und sie so keinen fahrbaren Untersatz mehr besaßen.

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Handtasche voller Goldbarren

Bei der Kontrolle eines Mietwagen mit einem Pärchen wurden die Schleierfahnder besonders auf die Handtasche ihrer Mitfahrerin aufmerksam. Für viele Frauen ist die Handtasche ja oft das Heiligste, in dieser waren auch ganz besondere Schätze zu finden: Die Frau transportierte darin mehrere Goldbarren, die offensichtlich nicht echt waren. Das schließt die Polizei daraus, weil das aufgedruckte Gewicht der Barren nicht mit dem tatsächlichen übereinstimmte. Das Trio hatte anscheinend versucht die Fälschungen bei Schmuckhändlern an den Mann zu bringen.

Die Polizei leitete ein Strafverfahren wegen Urkundenfälschung gegen die drei Niederbayern ein und stellte die Goldbarren vorläufig sicher. Außerdem stand der Fahrer des Mietwagens zudem unter Drogeneinfluss. Er musste zur Blutentnahme ins Krankenhaus gebracht werden.