Weiden. Gestern am frühen Morgen meldeten sich mehrere besorgte Anrufer bei der Polizei und erzählten, dass das Rathaus brenne. Wenig später konnten die Einsatzkräfte aber „Teilentwarnung“ geben.

Am Samstag, gegen 06:00 Uhr, teilten mehrere Anrufer der Polizeiinspektion Weiden aufgeregt mit, dass offenbar das neue Rathaus in Weiden brennen würde. Schon beim Blick aus dem Fenster konnten die Beamten tatsächlich dicken, schwarzen Rauch aus Richtung des Rathauses erkennen.

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Teilentwarnung bei Eintreffen

Die alarmierte Feuerwehr und die Polizeibeamten konnten dann aber zumindest „Teilentwarnung“ geben, da beim Eintreffen der Kräfte festgestellt wurde, dass „nur“ ein Fahrzeug brannte, das auf dem Parkplatz hinter dem Rathaus geparkt stand. Der betroffene Audi befand sich jedoch schon im Vollbrand und konnte nicht mehr gerettet werden. Auch ein daneben stehendes Auto, sowie der Belag des Parkplatzes wurden durch die Flammen, bzw. die Hitze erheblich beschädigt. Ob das darunter befindliche Parkhaus ebenfalls in Mitleidenschaft gezogen wurde, muss erst noch festgestellt werden.

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Besitzer rettet sich selbst aus brennendem Fahrzeug

Neben dem brennenden Audi stand beim Eintreffen der Rettungskräfte dessen Besitzer, ein 51-Jähriger aus dem Landkreis Tirschenreuth. Dieser hatte nach eigenen Angaben einige Zeit in dem Auto geschlafen und sich selbst aus dem brennenden Auto gerettet.

Hoher Schaden an Autos und Belag

Über den Grund des Brandes konnte er keine nachvollziehbaren Angaben machen und war insgesamt nicht kooperativ. Er behauptete, dass der Airbag von selbst und ohne erkennbaren Grund ausgelöst habe. Die Staatsanwaltschaft veranlasste die Sicherstellung und Untersuchung des ausgebrannten Audis. Es ist zu ermitteln, ob tatsächlich ein technischer Defekt vorlag oder ob der Mann den Brand womöglich fahrlässig selbst verursachte.

Den Schaden an den beiden Autos schätzt die Polizei auf etwa 8.000 Euro. Weitere Angaben zu den sonstigen Schäden sind derzeit noch nicht möglich.