Weiden. Gleich zum Start des Volksfestes in Weiden schlagen zwei Herren ordentlich über die Stränge und machen Bekanntschaft mit der Ausnüchterungszelle der Polizei. 

Eins führt bei einem Altenstädter (19) zum Nächsten. Auf dem Weidener Volksfest vergnügt er sich ausgiebig und trinkt sich – wie sich später bei der Polizei herausstellt – stolze 2,0 Promille an. Laut Polizei lässt sich der Mann kurz nach 21 Uhr im Klinikum Weiden wegen einer Verletzung behandeln, das er nur kurze Zeit später wieder verlässt. „Hier machte sich dann wohl urplötzlich Frust bei dem jungen Mann breit, weshalb er begann, im Bereich der Sonnenstraße von mehreren Fahrzeugen die Spiegel abzutreten und auch Windschutzscheiben zu beschädigen“, teilt ein Polizeisprecher mit.

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Der Polizei sind bislang acht Fälle von beschädigten Autos bekannt, steigende Tendenz sei aber nicht auszuschließen. Die Frust-Tour hinterlässt jedenfalls einen Berg an Sachschaden, gut vierstellig wie der Polizist schätzt. (Mindestens) acht Anzeigen sind dem 19-Jährigen damit sicher.

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Eine Polizeistreife bringt den Mann zur Dienststelle in die Ausnüchterungszelle. Wo er ironischerweise auf einen alten Bekannten trifft.

Wiedersehen in Ausnüchterungszelle

Wenige Stunden zuvor haben die zwei noch auf dem Volksfest gestritten – in der Ausnüchterungszelle führt das Leben und die Weidener Polizei die zwei Streithähne wieder zusammen. Denn in der Zelle nebenan wartet bereits ein Neustädter (21). Kurz vorher waren er und der Altenstädter noch an einer Auseinandersetzung auf dem Festgelände des Volksfests beteiligt.

„Man sieht sich immer zweimal im Leben“, kommentiert auch der Polizeisprecher das Treffen. Weil der Neustädter aggressiv und nicht zu beruhigen war – was laut Polizei wohl an seinen 2,7 Promille lag – durfte auch er die Nacht in der Polizeiwache verbringen. „Und so waren die beiden schließlich wieder Tür an Tür vereint und schlummerten friedlich ein paar Stunden ihre Promillewerte nach unten“, so der Polizist.