Ende Mai erstattete eine junge Frau (23) Anzeige wegen Betrug. Sie kaufte sich bei E-Bay Kleinanzeigen ein Paar Schuhe, nach Bezahlung erhielt sie aber keine Ware. Im Vorfeld der Bezahlung tauschte sie mit der Verkäuferin „zur Absicherung“ Lichtbilder ihrer Personalausweise aus.

Eine perfide Masche

Diese Sicherheit erwies sich als trügerisch. Als die Geschädigte die vermeintliche Verkäuferin, eine Frau (21) aus Niederbayern kontaktierte, stellte sich heraus, dass der bislang unbekannte Täter das von ihm verwendete Ausweisfoto bei einem ähnlichen Betrugsfall im April von ihr zugesandt bekommen hatte. Auch das Ausweisfoto der Regensburgerin wurde zwischenzeitlich bei einem ähnlichen Betrug verwendet.

Advertorial ohne Button, ohne Markierung, ohne Background
Neues Advertorial Neues Advertorial Neues Advertorial Neues Advertorial Neues Advertorial

Sorgfältiger mit den Daten umgehen

Ein Identitätsdiebstahl liegt dann vor, wenn jemand persönliche Informationen einer anderen Person ausspäht und diese Daten zur Vorspiegelung einer falschen Identität nutzt. Leider geben immer wieder auch Opfer ihre Daten heraus und machen es Betrügern damit leichter. Beim Identitätsdiebstahl haben es Kriminelle nicht nur auf das Geld abgesehen – sie begehen im Namen ihrer ahnungslosen Opfer auch Straftaten.

#1 beispiel in-article

Tipps der Polizei:

  • Keine Fotos oder Scans von Ausweisdokumenten versenden.
  • Auch Bilder von Dokumenten, die zugeschickt werden, bieten keine Sicherheit im Fall eines Identitätsdiebstahls.
  • Immer Strafanzeige erstatten, auch wenn der Täter nicht bekannt ist.
  • Verdächtige E-Mails sollten dem Provider gemeldet werden.