Trotz der Minustemperaturen, der Nachtzeit und der langen Abwesenheit fand eine Vermisstensuche von Sonntag auf Montag glücklicherweise ein gutes Ende.
Sonntagabend erstattete der Ehemann einer Frau (44) aus Eschenbach eine Vermisstenanzeige.
Nach seinen Angaben verabschiedete sich die Frau kurz nach Mittag zu einem Spaziergang. Weil sie trotz wiederholter Anrufe auf dem Handy nicht erreicht werden konnte, meldete er seine Gattin bei der Polizei Eschenbach als vermisst. Da die Dame bereits vor einigen Wochen aufgrund einer Erkrankung gesucht und gefunden werden konnte, ergriff die Polizei unverzüglich die ersten Maßnahmen.
Hubschrauber und Suchhunde im Einsatz
Im weiteren Verlauf erfolgte eine Alarmierung von Feuerwehr, Wasserwacht und BRK. Zudem kam von der polizeilichen Seite ein Hubschrauber, ausgestattet mit Wärmebildkamera und Nachtsichtgerät zum Einsatz. Auch drei Polizeihundeführer mit ihren Mantrailerhunden waren von Anfang an an der Suche maßgeblich beteiligt. Die Personensuchhunde konnten eine Spur im Waldgebiet zwischen Eschenbach und Hotzaberg aufnehmen.
Rußweiher abgesucht
Die Feuerwehren von Eschenbach und Tremmersdorf suchten daraufhin mit Fahrzeugen und zu Fuß vorrangig das erwähnte Waldgebiet bis nach Metzenhof und den Bereich um den Rußweiher ab. Mit zwei Booten und Suchscheinwerfern war die Wasserwacht Eschenbach auf dem kleinen und großen Rußweiher im Einsatz.
US-Militärpolizei informiert
Da auch ein Betreten des angrenzenden Truppenübungsplatzes nicht augeschlossen werden konnte, wurde gleich zu Beginn die US Militärpolizei informiert. Tatsächlich vermeldete diese ein Aufgreifen der Vermissten an der nördlichen Zufahrt zum Übungsplatzgelände bei Vilseck. Eine MP-Streife sichtete sie gegen 04.30 Uhr auf der dortigen Panzerstraße und übergab sie anschließend der Polizei Eschenbach. Nach einer ersten Untersuchung konnte die Frau lediglich mit leichter Unterkühlung, aber ansonsten wohlbehalten ihrem Ehemann übergeben werden. Nach ihren Angaben verlor sie irgendwann die Orientierung und nutzte dabei größere Wege, um wieder in besiedeltes Gebiet zu gelangen.
Die Polizei Eschenbach bedankt sich bei allen Einsatzkräften für die sofortige Unterstützung und engagierte Absuche.


Vielleicht wäre es gut, die Frau in psychologische Behandlung zu geben. Es war ja schon die 2. Nacht, wo viele Freiwillige Helfer diese Frau stundenlang suchten. Mit großem Aufwand ….. Entschuldigen Sie bitte, aber ich kann das nicht verstehen!