Der Schulstart birgt für die Kinder und Jugendliche auch neue Herausforderungen auf dem Schulweg. Die Verkehrspolizeiinspektion Weiden will alle Verkehrsteilnehmer auf diese besondere Situation aufmerksam machen.

Sie sollten „im Umfeld von Schulen ihr Tempo reduzieren, besonders aufmerksam sein und sich bremsbereit halten“, schreibt Polizeioberkommissar Harald Frischholz in seiner Pressemitteilung.

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Deutlich mehr Verstöße

Die Beamten haben deshalb am vergangenen Dienstag die Geschwindigkeit von rund 2.400 Fahrzeugen in der Nähe von drei verschiedenen Schulen gemessen. 243 Fahrer hielten sich laut Bericht nicht an die dort jeweils vorgeschriebenen 30 Kilometer pro Stunde.

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Damit haben rund 10 Prozent der Fahrer die Tempo-30-Zone missachtet. Eine deutliche Steigerung im Vergleich zum vergangenen Jahr. Damals hatte die Quote noch 7 Prozent betragen.

Für die Übertretungen vergab die Polizei Verwarngelder von bis zu 35 Euro. In 26 Fällen gab es Anzeigen und einen Punkt in Flensburg.

67 Stundenkilometer in Tempo-30-Zone

Einen unrühmlichen Spitzenwert hebt Polizeioberkommissar Frischholz in seinem Bericht jedoch noch hervor: Im Bereich der Schule in Windischeschenbach war ein Autofahrer mit einer gemessenen Geschwindigkeit von 67 Stundenkilometern in der Tempo-30-Zone unterwegs.

Der Fahrer musste 160 Euro bezahlen, erhielt zwei Punkte und darf ;sein Fahrzeug für einen Monat abstellen.

Weitere Messungen

Die Verkehrspolizeiinspektion Weiden kündigte an, in den kommenden Wochen verstärkt die Geschwindigkeit an Schulen und Kindergärten zu kontrollieren. „Schnelles Fahren gefährdet alle und insbesondere unsere jungen Schulkinder, da diese die Geschwindigkeit oftmals noch nicht zuverlässig einschätzen können“, schreibt Frischholz.

Die Verkehrspolizei appelliert an die Verkehrsteilnehmer: „Seien Sie für die Kinder ein Vorbild im Straßenverkehr.“