Bei seiner Sitzung stimmte der Neustädter Stadtrat vergangene Woche mit fünf zu 16 Stimmen gegen einen Vorschlag von Verwaltung und Bürgermeister Sebastian Dippold (SPD). Dieser wollte einen Landschaftsplaner beauftragen, um ein geeignetes Ersatz-Gelände in der Fabrikstraße zu prüfen.

Denn die Stadt könnte eine fast 80-prozentige Förderung für die Ertüchtigung der Sportstätten vom Freistaat Bayern erhalten. Das Problem: Die Flächen in der Freizeitanlage mit Bolzplatz, Volleyballfeld und Basketballplatz könnten verseucht sein. 

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Altlasten unterm Bolzplatz?

Das Landratsamt forderte die Stadt kürzlich dazu auf, ein Bodengutachten zu machen, da das Gelände bis in die 80er Jahre als Hausmüll- sowie Bauschuttdeponie genutzt wurde. Es sei nicht auszuschließen, dass auch giftige Altlasten aus den Glasfabriken dort verscharrt wurden.

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Im März beauftragte die Stadt deshalb ein Unternehmen entsprechende Untersuchungen vorzunehmen. Im schlimmsten Fall müsste die Freizeitanlage vom Gelände verschwinden. Die Untersuchungen könnten sich laut Stadt über Jahre ziehen.

Doch eine Alternativenprüfung lehnen CSU und SPD in der Stadtratssitzung vorerst ab. Man wolle lieber mal abwarten was bei den Bodengutachten am Ende herauskomme, wie es in einem Bericht der Oberpfalzmedien heißt. Die Instandsetzung der Anlage habe in den vergangenen Jahren ohnehin viel Geld verschlungen. Lediglich die Freien Wähler sind für den Vorschlag des Bürgermeisters.