Tirschenreuth. Nach ihrem Ausbau vor über 40 Jahren erhielt der nördliche Teil der Ringstraße von der Bahnhofstraße bis zur Wenninggasse in den vergangenen zwölf Monaten eine altstadtgerechte und barrierefreie Erneuerung. Nun übergaben Bürgermeister Franz Stahl und weitere Ehrengäste den Straßenabschnitt wieder der öffentlichen Nutzung.

Insbesondere möchte ich mich bei den Anwohnern für deren Geduld und bei der Baufirma AS-Bau Hof für deren herausragende Arbeit bedanken,

so Franz Stahl bei einer Feierstunde. Der sich freute, dass diese Maßnahme als Bestandteil des Integrierten Stadtentwicklungskonzepts (ISUK) die Infrastruktur weiter verbessert und insbesondere den Altstadtbereich noch attraktiver gemacht habe. Und der in diesem Zusammenhang darauf hinwies, dass zu einem späteren Zeitpunkt in einem zweiten Bauabschnitt auch die Franz-Böhm-Gasse mit ihrem Brückenbauwerk ausgebaut werde.

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Anwohner werden nicht belastet

Die Sanierungskosten bezifferte das Stadtoberhaupt auf rund 1,1 Millionen Euro „Besonders erfreulich ist, dass man auf Grund einer neuen Regelung der bayerischen Staatsregierung davon ausgehen kann, dass die Anlieger nicht mit entsprechenden Ausbaubeiträgen belastet werden“, informierte der Bürgermeister die zahlreich anwesenden Anwohner, die das Ende der Arbeiten anschließend noch mit einem Straßenfest feierten.

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Ringstraße jetzt Spielstraße

Die Ringstraße Nord hat eine Länge von 370 Meter. Auf Grund stark unterschiedlicher Straßenbreiten zwischen 2,50 Meter und sechs meter wurde auf einen Gehsteig verzichtet. Die Straße erhielt einen Granitpflasterbelag mit sandgestrahlter Oberfläche. Im Vorfeld abgebrochen wurde ein Gebäude an der Engstelle nahe der Franz-Böhm-Gasse. An dieser Stelle sind Anlieger-Parkplätze entstanden und können Fahrzeuge jetzt ungehindert in die Straße einfahren. Auch wurde die Ringstraße in ihrer Gesamtheit als Spielstraße gewidmet – und ist der Teil von der Bahnhofstraße bis zu Franz-Böhm-Gasse Einbahnstraße.