Weiden. Der Malteser-Hospizdienst begleitet Menschen und deren Angehörige in der letzten Lebensphase. Sie hören zu, helfen bei Problemen und sind einfach da, wenn man sie braucht. Für Menschen, die sich vorstellen können, anderen als Hospizbegleiter zu helfen wird im Januar der nächste Qualifizierungskurs angeboten.
Im Moment begleiten die rund 50 Ehrenamtlichen jedes Jahr etwa 130 bis 140 Menschen und deren Familie und Freunde. Oft sind die Patienten schwer krank. In dieser schweren Zeit soll der Hospizdienst für eine emotionale Entlastung sorgen. Die Angehörigen können mit den Hospizbegleitern sprechen, sich an sie wenden, wenn sie Probleme haben. Sie kümmern sich aber auch um die Betroffenen. Sind einfach da und hören zu und sorgen so dafür, dass der Patient würdevoll seinen letzten Lebensabschnitt beschreiten kann.
Ohne die vielen ehrenamtlich tätigen Helfer wäre das aber gar nicht möglich. Die ambulante Hospizarbeit lebt durch den Einsatz von Ehrenamtlichen. Sie sind wesentliches Merkmal der deutschen Hospizbewegung.
Persönlicher Austausch sehr wichtig
Für die bietet Malteser auch immer wieder die Möglichkeit zur Teilnahme an Fachtagen, Fortbildungen, Besichtigungen spezialisierter Einrichtungen Auch die Möglichkeit sich bei Praxisabenden oder im Hospizcafé untereinander auszutauschen ist wichtig. Derzeit sind 50 Ehrenamtliche für den ambulanten Hospiz- und Paliativberatungsdienst Weiden-Neustadt/WN aktiv.
Um für den ambulanten Hospiz- und Palliativberatungsdienst Weiden-Neustadt/WN tätig sein zu können, muss ein Qualifizierungskurs abgeschlossen werden. Der nächste und somit neunte Kurs seit Gründung des ambulanten Hospiz- und Palliativberatungsdienstes beginnt am Samstag den 14.01.2017.
Keine medizinischen Kenntnisse notwendig
Die Kursdurchführung unterliegt den gesetzlichen Anforderungen des fünften Sozialgesetzbuches. Die Inhalte orientieren sich am „Celler Modell“ („Titel: Verlass mich nicht, wenn ich schwach werde“), einem speziell für die Schulung von Hospizbegleitern entwickeltes Konzept. Der Kurs wird an zehn Samstagen stattfinden. Zum Abschluss findet ein Seminarblock im schönen Tagungszentrum im Haus Johannisthal in Windischeschenbach statt. Es ist keine fachliche oder medizinische Vorerfahrung notwendig.
Eine wesentliche Voraussetzung für die Teilnahme am Kurs ist, dass man nach Abschluss des Kurses für den ambulanten Hospizdienst Weiden-Neustadt/WN ehrenamtlich tätig ist. Dabei gibt es kein festes Mindeststundenkontingent, im Sinne eines Arbeitsvertrages. Der zeitliche Aufwand der eingebracht wird obliegt der Entscheidung des Einzelnen.
Jede Stunde, die man aufbringen kann, ist eine Stunde mehr an Lebensqualität für die Betroffenen.
Bei Interesse bitte an folgende Kontaktdaten wenden:.
Ansprechpartner: Rüdiger Erling Telefon: 0961 3898740 E-Mail: ruediger.erling@malteser.org Postweg: Ambulanter Hospiz- und Palliativberatungsdienst unter dem Dach der Malteser, Zur Centralwerkstätte 11a, 92637 Weiden

