Weiden. Am 21. Juni ist Sommersonnwende. An mehreren Stellen im Stadtgebiet von Weiden wird schon jetzt Holz für die Johannisfeuer aufgeschichtet. Dabei geht es für die Veranstalter nicht nur darum, ein möglichst beeindruckendes Feuer zu zaubern, sondern auch einige Regeln bezüglich Umweltschutz wollen eingehalten werden. 

Leider gehört es zu den Schattenseiten dieses Brauchtums, dass dabei auch Abfälle im Feuer landen: Ein Johannisfeuer darf nicht der Sperrmüllentsorgung dienen! So ist als Brennmaterial nur naturbelassenes Holz zulässig. Keinesfalls dürfen alte Fenster, imprägnierte Hölzer oder gar Altreifen verbrannt werden. Zum Anzünden wird am besten Stroh oder trockener Reisig genommen.

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Der meist über viele Wochen angewachsene Stapel lädt auch Vögel, Igel, Eidechsen und eine Vielzahl von Insekten zum Einnisten ein: Deshalb darf das Holz vorher nicht am Brennplatz selbst abgelagert werden. Erst kurze Zeit vor dem Abbrennen wird der Haufen umgeschichtet und an die Brennstelle gebracht. So wird den Tieren die Möglichkeit zur Flucht gegeben. Unmittelbar vor dem Anzünden soll dann, zum Beispiel mit Stangen, für soviel Unruhe gesorgt werden, dass sich auch die letzten „Bewohner“ in Sicherheit bringen können.

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Schließlich sollte auch daran gedacht werden, am nächsten Tag die Reste des Brandes und sonstige Hinterlassenschaften des Festes zu entfernen.

Dann muss das Feuer noch rechtzeitig beim Ordnungsamt der Stadt Weiden angemeldet werden. Von hier aus werden Feuerwehr und Polizei informiert, damit kein irrtümlich ausgelöster Feueralarm die Feier unterbricht und verteuert. Werden alle diese einfachen Grundregeln beachtet, kann aus dem Johannisfeuer ein schönes, geselliges und auch naturverträgliches Erlebnis werden.