Pressath. In Pressath haben Schmierfinken ihr Unwesen getrieben. An Rathaus, Kirche, Dostlerhaus sowie Grund- und Mittelschule haben die Täter ihre Parolen hinterlassen. 

Das dürfte teuer werden. Die Polizei ermittelt derzeit gegen einen oder mehrere Unbekannte, die in der Nacht vom Samstag auf Sonntag in Pressath ihr Unwesen getrieben haben. Die Täter hinterließen am Rathaus, der Kirche und an der Mittelschule verschiedene Parolen. Mit roter und grüner Sprühfarbe hat der Unbekannte Sprüche wie „Wenn Merkel auf’s Recht scheißt, tu ich’s auch“, „Merkel muss weg“ und „An alle Freidenker tut mir nach“ auf die Wände gesprüht.

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Bei Bürgermeister Werner Walberer, Pfarrer Edmund Prechtl und vielen anderen ist der Ärger über die Sachbeschädigung groß. Die Beseitigung der Sprüche dürfte teuer werden, die Fassaden müssten neu gestrichen werden.

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In der Zwischenzeit ermittelt die Polizei auf Hochtouren.

[Update] Jede Hilfe gefragt

Laut Kriminalpolizei Weiden entstand durch die Schmierereien Gesamtschaden in Höhe von geschätzt 5.500 Euro. Die Kriminalpolizei Weiden hat die Ermittlungen in dem Fall übernommen und bittet nun die Bevölkerung um Hinweise zu der Tat. Wer hat im genannten Zeitraum in der Hauptstraße in Pressath oder im nahen Umfeld relevante Feststellungen gemacht? Wem ist eine Person mit Tasche oder Rucksack in verdächtiger Weise aufgefallen?

Wer hat jemanden nahe der Fassaden beziehungsweise den Mauern an den Gebäuden bemerkt? „Auch Feststellungen, die Sie zunächst für nicht wichtig erachten, können der Kripo Weiden weiterhelfen“, so Polizeioberkommissar Markus Damm. Die Hinweise können unter der Rufnummer 0961/401-291 gemeldet werden.

Bilder: Doris Mayer