Gegen Mittag ging die „persönliche Einladungstour“ der Kirwaleit am Samstag an den Start – hier war Kondition für die mehr als drei Kilometer durch das Dorf bis zum Sportplatz gefragt. An den markanten Stellen wurde dabei die „Soundmaschine“ ausgepackt und mehrere Runden getanzt. Zwischenzeitlich genossen die jungen Leute selbstverständlich die Gastfreundschaft der Bürgerinnen und Bürger.

Anpfiff für einen sportlichen Nachmittag

Am frühen Nachmittag wurde das Sportprogramm angepfiffen, leider verlor die Zweite Mannschaft, eine Spielgemeinschaft des SV mit dem SC Luhe-Wildenau, ihr Punktspiel gegen den SV Altenstadt. 500 Fans wollten dann das ewig junge Derby SVE gegen den SC Luhe-Wildenau sehen. Ein paar Tropfen von oben schadeten dem guten Bezirksligamatch nicht, am Ende stand das Ergebnis mit einem „gutnachbarschaftlichen“ 1:1-Unentschieden fest. Ein volles Haus gab es dann nach der Fußballpressekonferenz beim Hauptteil mit der Band „Wöidarawöll“.

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Oh Kirwa lou niad nou, bleib nu a bißerl daou.

Motto für den Sonntag

Kiwasonntag mit jeder Menge Sonnenschein

Das Zeltmodul der Vereinsgemeinschaft war am Sonntag eigentlich überflüssig, Sonnenschein verwöhnte die Gäste auf und um die Freifläche auf dem Sportplatz, Bierzeltgarnituren und Sitzplätze wanderten nach außen.

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Zahlreiche Besucher nutzten den Biergartencharakter, Corona bremste den Zuspruch am kompletten Wochenende kaum. Am späten Sonntagnachmittag wurde selbst das Maßkrug-Stemmen und die Preisverleihung der Tombola ins Freie verlegt.

Kirwaleit mit Biss

Im Mittelpunkt standen die Aktivitäten der Kirwaleit. Sie erledigten ihr Pensum mit erstaunlicher Ausdauer. Den Umzug durch das Dorf, dem Aufbau des Tanzbodens und des Kirwabaums, den „intensiven Anforderungen“ des Zeltfestes mit der Formation „Wöiderawöll“ und den „Zugaben“ bis weit nach Mitternacht am Samstag folgten sonntags diverse Tanzeinlagen Kirchweihbaum.

Den Reigen der Tänze eröffnete der Kindergarten, für die Musik sorgten zu diesem Zeitpunkt schon die „Holweglauerer“. Mit Spannung wurde auch die Entscheidung darüber erwartet, wer die Nachfolge von Denise Lindner und Thomas Kaiser als Oberkirwapaar übernimmt. Die Wahl fiel auf Lena Roth und Felix Herrmann, die Amtszeit der Vorgänger hatte coronabedingt drei Jahre gedauert.

Das Austanzen, das Inthronisieren des Oberkirwapaares und die folgenden Wettbewerbe der traditionellen Kirwa-Olympiande moderierte wie in den Vorjahren und entsprechend routiniert Mäx Rösch. Die Anzahl der gemeldeten, bunt gemischten Gruppierungen von 13 war rekordverdächtig. Erster „Olympiasieger“ wurde die Wettkampabteilung der Feuerwehr Etzenricht, gefolgt von den Bezirksligakickern des Sportvereins, Bronze nahm der Kirwaverein Weiherhammer mit, der Ende der Woche selbst feiert und schon das achte Mal dabei war.

Durchgegend positives Fazit

„Nach zwei Jahren Abstinenz und wiederum unübertrefflichen Wetter war das ein überragender Rekord, 600 Besucher sind überwältigend, Dank an unsere fleißigen Helfer, die das in diesem Ausmaß ermöglicht haben“, freute sich Moderator Mäx Rösch. Den Teamgeist lobt auch Chef-Organisatorin Magdalena Zwack und sagt: „Im Ganzen war es eine schöne Kirwa, alle haben zusammen geholfen und wir waren ein Super-Team“.