Weiden. Zwei frisch eingezäunte Ackergrundstücke in Weiden West, „Hinterm Rehbühl“ werfen bei vielen Spaziergängern Fragen auf. Wieso ist das Feld eingezäunt? Wem gehört es? Was wird hier angepflanzt? Jetzt gibt die Stadt Antworten.

In den vergangenen Tagen zäunten Mitarbeiter der Stadt zwei Ackergrundstücke westlich der Autobahnbrücke nördlich des Waldfriedhofs ein und bepflanzten das Grundstück mit Bäumen und Sträuchern.

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Ersatzaufforstung für Rückhaltebecken

Bei der Maßnahme handelt es sich um eine „Ersatzaufforstung“, die nötig geworden war, nachdem im Zusammenhang mit einer Baumaßnahme in Weiden West Wald gerodet werden musste. Die Stadt Weiden führte im Jahr 2015 die Hochwasserschutzmaßnahme „Weidingbach BA I“ durch. Die Maßnahme umfasste den Neubau eines Hochwasser-Rückhaltebeckens im Bereich Brandweiher, für das etwa 1,7 Hektar Wald gerodet werden mussten.

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Dieser verloren gegangene Wald muss komplett ersetzt werden. Außerdem muss die Ersatzaufforstung „im näheren Wirkungsbereich des Eingriffs erfolgen“, informiert das Tiefbauamt der Stadtverwaltung. Um die kleinen Waldbäume und -sträucher, insgesamt 10.000 Stück, nicht dem Verbiss durch Rehwild- oder Hasen auszusetzen, musste zunächst ein Wildschutzzaun errichtet werden.

Farbenfrohe Blütenpracht

In die beiden Zaunflächen wurde im Auftrag der städtischen Forstabteilung ein standortgerechter Eichenwald mit Linden- und Hainbuchen gepflanzt. Den Außenrand bildet eine breite Hecke aus einheimischen Sträuchern, wie Hasel, Schlehe und Weißdorn. Damit die Fläche neben der Erfüllung ökologischer Funktionen auch den menschlichen Anblick erfreuen kann, sind über beide Teilflächen 400 Kirschbäume verteilt, die Außenhecke ist mit verschiedenen Wild-Rosen-Sträuchern durchsetzt, die den Sommer über Bienen, Hummeln und Menschen mit ihren Blüten erfreuen sollen.

Fotos: Stadt Weiden