In der Stadtratssitzung erkundigte sich Thomas Weiß (SPD) nach den Plänen zur Öffnung des Waldbades. Die Eröffnung im vergangenen Jahr sei mutig gewesen. Bürgermeister Edgar Knobloch (CSU) informierte aber zuversichtlich: „Wir wollen auf jeden Fall wieder öffnen.“ Dabei hätte sich das Corona-Konzept bewährt und soll beibehalten werden.

Modernere Ausrüstung für die Einhaltung der Corona-Regeln

Ein Upgrade soll es aber geben: Die vom Bauhof selbstgebaute Lichtschranke aus dem Vorjahr, die die Besucherzahlen erfasste, soll durch ein professionelles Gerät ersetzt werden. Die Eigenlösung hätte Schwierigkeiten mit der korrekten Erfassung bei Sonneneinstrahlung gehabt. 

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Antrag auf frühzeitige Öffnung

Bei dieser Gelegenheit hatte Johannes Stauber (CSU) gleich einen Antrag zum Thema parat, den er schriftlich dem Bürgermeister übergab: Er wollte die Prüfung einer frühzeitigen Öffnung des Waldbades. Für gewöhnlich eröffne das Freibad Mitte Mai, meist zu den Pfingsferien.

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Eine frühere Öffnung könne Schwimmern und Aquasportlern eine Gelegenheit zur Ausübung ihres Sportes geben. „Vorausgesetzt natürlich, dies sei mit den gegenwärtigen Regeln des Freistaates Bayern vereinbar“, heißt es in dem Antrag.

Neues Konzept: „Öffnung light“

Zur Kostenersparnis konnte sich Stauber auch einen Verzicht auf die Beheizung des Beckens für die frühzeitige, sportliche Nutzung vorstellen, denn „die Temperatur sei für die Sportler zweitrangig“. Dazu könnten Stunden und Einrichtungen des Waldbades eingeschränkt werden.

Stauber bezeichnete diese Phase als „Öffnung light“. Seine Absicht wäre ein wenig Ablenkung von dem grauen Corona-Alltag für die Wassersportler zu ermöglichen und Werbung für das Waldbad über die Stadtgrenze hinaus zu erreichen. Später solle das Bad dann auch zum gewohnten Zeitpunkt regulär mit Beheizung öffnen. 

Bürgermeister weist auf weitere Variablen hin

Bürgermeister Edgar Knobloch wolle den Antrag prüfen, gab aber zu Bedenken, dass an der Eröffnung mehr dran hänge, als nur das Wasser einzulassen.

Es sind auch Instandhaltungsarbeiten für Becken, Fließen und sonstiges durchzuführen, womit die Stadtarbeiter bereits seit Anfang März beschäftigt sind und die den zeitlichen Rahmen einschränken.